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Flugzeuge

Verkehrsflugzeug am 7. Mai 2003, Olympus E-100 RS, 10x optisch + 3x digital, eff. 1031 mm Brennweite (KB),
1/400s , F/3.5, Belichtungsreihe dunkelstes Bild, nur beschnitten, sonst unbearbeitet, Foto: Jost Jahn

t=1/500s, F/3.5

Verkehrsflugzeug am 7. Mai 2003, Olympus E-100 RS, 10x optisch + 3x digital, eff. 1031 mm Brennweite (KB),
1/400s , F/3.5, Belichtungsreihe dunkelstes Bild, nur beschnitten, sonst unbearbeitet, 161 Pixel lang, Spannweite 104 Pixel, Foto: Jost Jahn

t=1/400s, F/3.5

Verkehrsflugzeuge am 7. Mai 2003 aus Badenhagen (Uelzen), Olympus E-100 RS, 10x optisch + 3x digital, eff. 1031 mm Brennweite (KB), Belichtungsreihe jeweils dunkelstes Bild, nur beschnitten, sonst unbearbeitet.

Militärjet im Tiefflug am 7. Mai 2003, Olympus E-100 RS, 10x optisch + 3x digital, eff. 1031 mm Brennweite (KB),
1/400s , F/3.5, Belichtungsreihe dunkelstes Bild, nur beschnitten, sonst unbearbeitet, 158 Pixel lang, Foto: Jost Jahn

Militärjet im Tiefflug am 7. Mai 2003, Olympus E-100 RS, 10x optisch + 3x digital, eff. 1031 mm Brennweite (KB), 1/400s , F/3.5, Belichtungsreihe dunkelstes Bild, nur beschnitten, sonst unbearbeitet

Aufgabe: Schnellfliegende Flugzeuge aufzunehmen, ist gar nicht so einfach. Während Verkehrflugzeuge meistens hoch fliegen und daher einige Minuten Zeit bleiben, sind Militärjets im Tiefflug sehr schnell und man muß sich schön gehörig anstrengen, den Jet zu erwischen.

Theorie: Um die schnelle Geschwindigkeit einzufrieren muß man die Kamera mitziehen, möglichst kurz belichten und die Belichtungszeit von vornherein etwa 2-4 Blend geringer als automatisch angezeigt nehmen - die Kamera mißt den hellen Himmel, nicht die dunkle Maschine. Leider verhindern reflektierende Teile der Flugzeuge meistens eine Identifikation. Zum Glück hat meine Olympus E-100 eine eingebaute Bildstabilisierung, so das selbst diese Aufnahmen gelingen!

Entfernung: Die Entfernung bestimmt man am besten an Hand einer angenommen Größe. Dazu muß man aber idealisiert annehmen, daß das Flugzeug von der Seite aus zu sehen ist. Andernfalls muß man einen Korrekturfaktor ansetzen. Dazu benöntigt man die Brennweite f (KB), die Pixelmaße Breite b und Höhe h des Bildes, sowie die Länge p des Flugzeuges in Pixeln und L in Metern. Gesucht ist die Entfernung E. Die Brennweite f (KB) wird als Kleinbildäquivalent angegeben. Die Diagonale eines Kleinbildfilmes ist die Wurzel aus dem Quadrat der Breite (36 mm) und dem Quadrat der Höhe (24 mm) eines Kleinbildes (K=43,27 mm). Der scheinbare Bildwinkel alpha berechnet sich nun zu alpha=atan(K/f). Kennt man alternativ die wahre Länge L und die Länge des Flugzeuges auf dem Film l, kann daraus einfach die Entfernung E zu E=(L/l)*f errechnet werden. Da die Brennweite aber in mm (KB) und die Flugzeuggröße nur in Pixeln l meßbar ist, muß man diese mittels l=K*p/sqr(b*b+h*h) umrechnen. Die endgültige Formel lautet also: E=L/K/p*sqr(b*b+h*h)*f. Bei meiner E-100 ist b=1360 und h=1204 Pixel. Führe ich das als Konstante k=sqr(b*b+h*h)=1702 Pixel ein, so vereinfacht sich die Formel zu E=L/K/p*k*f oder E=L/p*f*39,33. Im Falle des ersten Flugzeuges mit angenommener Länge von 60 m und gemessener Pixellänge 161 Pixel ergibt sich bei der Brennweite 1031 mm eine Entfernung von etwa 15 km. Das zweite Flugzeug ist mit 158 Pixel Länge nur geringfügig weiter weg (beim gleichen Typus). Der Jäger mit 93 Pixel Länge (Vorsicht beim Flügel!) und einer angenommen Länge von 20 m ist dagegen nur etwa 8 km weit weg. Da der Jet schräg von hinten aufgenommen worden ist, muß die wahre Länge etwas verkürzt angesetzt werden. Die wahre Entfernung wäre also wohl eher 4-5 km.

Geschwindigkeit: Nehme ich eine Geschwindigkeit v an, so kann ich die maximale Belichtungszeit bei 1 Pixel Unschärfe berechnen. Ich lege dabei meine Kamera zu Grunde! Ein Pixel entspricht L/E*f*39,33. Daraus ermittele ich eine reale Länge des Pixel von E/f/39,33. Teile ich diese Distanz durch v erhalte ich die maximale Belichtungszeit zu E/f/39,33/v. Für ein Verkehrsflugzeug in voller Flughöhe genau 10 km über einem und 1000 km/h Reisegeschwindigkeit ergibt das etwa 1/1000 Sekunde. Die obigen Zeiten waren wegen der größeren Entfernung für das Verkehrsflugzeug gerade das Limit, für den Militärjet dagegen schon zu schnell. Man erkennt das auch an den Bildern. Der Korrekturfaktor für eine Schrägansicht wäre auch hier anzubringen.

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